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Dieses Glossar beschreibt Begriffe, die bei regfish häufig benutzt werden. Es soll keinesfalls ein umfassendes DNS oder Internet-Glossar darstellen. Wenn Sie spezielle Begriffe suchen, die Sie hier nicht finden, sollten Sie einen Blick auf die kostenlose Enzyklopädie "Wikipedia" werfen.


API

Siehe "Programmierschnittstelle"


Application Programming Interface (API)

Siehe "Programmierschnittstelle"


DENIC

Siehe "DENIC e.G."


DENIC e.G.

Die DENIC e.G. (Deutsches Network Information Center) ist die zentrale Vergabestelle (Registry) für Domains unterhalb der Toplevel-Domain ".de". DE ist nach ISO 3166 der Ländercode für Deutschland. Die DENIC e.G. ist eine eingetragene Genossenschaft und hat zur Zeit 92 feste Mitarbeiter und 230 aktive Mitglieder, zu denen auch regfish gehört (DENIC-318). Die deutsche Top Level Domain .de ist übrigens, gemessen an der Anzahl der unter ihr eingetragenen Domains, die größte ccTLD weltweit und die zweitgrößte aller TLDs. Nur unter .com sind mehr Domains registriert.

Siehe auch: Domain Name System (DNS), Registrierungsstelle


Deutsches Network Information Center (DENIC)

Siehe "DENIC e.G."


Digital Subscriber Line (DSL)

Digital Subscriber Line (engl. für Digitale Teilnehmeranschlussleitung; Abk.: DSL, xDSL) bezeichnet verschiedene Techniken, um über zwei bis vier Kupferadern des Telefonnetzes, d. h. die Teilnehmeranschlussleitung, Daten mit hoher Datenübertragungsrate zu übertragen. Dabei kann es sich um beliebige Daten handeln, also auch um Sprache und Video.


DMC

Siehe "Domain Management Console"


DNS

Siehe "Domain Name System"


DNS-Zone

Eine DNS-Zone ist ein abgesonderter (speziell delegierter) Teil unterhalb eines hirarchisch delegierten Domainnamen.

Siehe auch: Domainname (Domain), Domain Name System (DNS), Nameserver (NS)


Domain

Siehe "Domainname"


Domain Management Console (DMC)

Die Domain Management Console ist die web basierte Verwaltungsoberfläche von regfish, die es Ihnen ermöglicht, Ihren Domainnamen und relevante Nameserver-Einstellungen in Echtzeit zu konfigurieren.


Domain Name System (DNS)

Das Domain Name System (DNS) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Das DNS ist eine verteilte Datenbank, die den Namensraum im Internet verwaltet.
Hauptsächlich wird das DNS zur Umsetzung von Domainnamen in IP-Adressen (forward lookup) benutzt. Dies ist vergleichbar mit einem Telefonbuch, das die Namen der Teilnehmer in ihre Telefonnummer auflöst. Das DNS bietet somit eine Vereinfachung, weil Menschen sich Namen weitaus besser merken können als Zahlenkolonnen. So kann man sich den Domainnamen www.regfish.de sehr einfach merken, die dazugehörende IP-Adresse 195.242.228.130 dagegen nicht ganz so einfach.

Das DNS wurde 1983 von Paul Mockapetris entworfen und im RFC 882 beschrieben. Der RFC 882 wurde inzwischen von den RFCs 1034 und 1035 abgelöst.

Siehe auch: Nameserver (NS), Resource Record (RR), Requests for Comments (RFC), Registrierungsstelle


Domainname (Domain)

Domains sind eigentlich nur eine nützliche Gedächtnishilfe für die Nutzer des Internets. Die Computer untereinander erkennen sich über so genannte IP-Nummern (z. B. 110.246.96.50), die jeden Rechner eindeutig identifizieren. Menschen können sich Begriffe aber meist leichter merken als Zahlenkombinationen. Mit dem Domain Name System (DNS) hat man eine Möglichkeit geschaffen, die Welten von "Mensch und Maschine" zu verknüpfen. Denn das DNS erlaubt eine eindeutige Zuordnung einer Domain zu einer IP-Adresse. Doch nicht nur das: Über das DNS lassen sich auch die Dienste identifizieren, die mit einer Domain verknüpft sind. So liefert es z. B. Informationen darüber, welcher Rechner für eine bestimmte Domain als Mail-Server fungiert, welche Nameserver für die Domain zuständig sind und vieles mehr.
Das DNS ist hierarchisch aufgebaut. An seiner obersten Stufe stehen die Top Level Domains (TLDs). Unterhalb der TLDs können nun einzelne Second Level Domains, oder auch kurz nur Domains genannt, registriert werden (z.B. denic.de). Die verschiedenen Hierarchiestufen werden dabei durch einen Punkt getrennt.

Siehe auch: Domain Name System (DNS), Registrierungsstelle


Domäne

Siehe "Domainname"


DSL

Siehe "Digital Subscriber Line"


Dynamisches DNS (DynDNS)

Ein DynDNS- oder dynamischer Nameserver Eintrag bewirkt, dass ein Rechner, der eine wechselnde IP-Adresse besitzt, immer über den selben Namen angesprochen werden kann.
Ständig wechselnde Einträge waren im Domain Name System nicht vorgesehen, stattdessen sollten Netzressourcen gespart werden, indem Einträge – oft mehrere Stunden oder sogar Tage – zwischengespeichert werden. Um nun dynamische DNS-Einträge zu ermöglichen, wird die Zeit, wie lange der Eintrag zwischengespeichert werden soll, auf das erlaubte Minimum von 60 Sekunden gesetzt.
Um einen DynDNS-Eintrag in den Nameservern des Betreibers zu aktualisieren, wird üblicherweise ein DynDNS-Client installiert, dies ist ein Programm, das sich automatisch bei einem IP-Wechsel mit dem DynDNS-Server verbindet und seine neue IP-Adresse übermittelt.

Siehe auch: Domain Name System (DNS), Nameserver (NS), Resource Record (RR)


DynDNS

Siehe "Dynamisches DNS"


e164.arpa

Siehe "tElephone NUmber Mapping"


ENUM

Siehe "tElephone NUmber Mapping"


EURid

Siehe "European Registry of Internet Domain Names"


European Registry of Internet Domain Names (EURid)

EURid (ein Akronym für European Registry of Internet Domain Names) ist die für die Top Level Domain .eu (dotEU) zuständige Non-Profit-Organisation mit Sitz in Diegem/Belgien. Die Gründung einer Gesellschaft zu Verwaltung der .EU Top Level Domain wurde in der EU-Verordnung 733/2002 festgelegt.
EURid wurde von der Europäischen Kommission am 22. Mai 2003 zum Aufbau und dem Betrieb des .EU Registry-Systems legitimiert. EURid ist ein Zusammenschluss der belgischen, italienischen und schwedischen ccTLD-Registries DNS BE, IIT-CNR und NIC-SE.

Die EU-Verordnung 733/2002 beinhaltet eine genaue Definition des Aufgabengebietes des für die Top Level Domain .EU zuständigen Konsortiums, EURid. EURid ernennt offizielle .EU-Registrierstellen, die die Erlaubnis erhalten, .EU-Domainnamen zu vertreiben. Auch regfish ist von Anbeginn eine offiziell akkreditierte .EU-Registrierstelle (Registrar-ID: a000548).

Ab dem 7. Dezember 2005 ist es Inhabern europäischer Marken- & Namensrechte und ab dem 7. April 2006 auch allen anderen möglich, .EU-Domains zu registrieren.

Siehe auch: Domain Name System (DNS), Registrierungsstelle


ICANN

Siehe "Internet Corporation for Assigned Names and Numbers"


IETF

Siehe "Internet Engineering Task Force"


in-addr.arpa

Siehe "Rückwärtsauflösung"


Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN)

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) ist eine privatrechtliche Non-Profit-Organisation US-amerikanischen Rechts mit Sitz in der kalifornischen Küstenkleinstadt Marina del Rey (4676 Admiralty Way, Suite 330, Marina del Rey, CA 90212).

Aufgabe

ICANN entscheidet über die Grundlagen der Verwaltung von Namen und Adressen im Internet und beschließt technische und Verfahrensstandards. Auf diese Weise koordiniert ICANN technische Aspekte des Internet, ohne jedoch verbindliches Recht zu setzen. Eine gewisse formale Legitimation bezieht ICANN aus einem dahin gehenden Vertrag mit dem US-amerikanischen Wirtschaftsministerium (Department of Commerce).
ICANN wird manchmal als eine Art „Weltregierung des Internets“ bezeichnet. Die Regierungen der Welt haben bei ICANN lediglich einen Beraterstatus, sie sind in dem "Regierungsbeirat" (Governmental Advisory Committee- GAC) vertreten, der einen eigenständigen Sitz bei der EU-Kommission in Brüssel hat. Diese Randrolle der Staaten wird auch mit Blick auf die Sonderstellung, die die US-Regierung durch ihren Vertrag mit ICANN hat, vielfach kritisiert und ist Gegenstand von Diskussionen über die künftige Struktur des e-Government im Rahmen des WSIS.

Siehe auch: Domain Name System (DNS), Registrierungsstelle


Internet Engineering Task Force (IETF)

Die Internet Engineering Task Force (IETF) ist neben der Internet Research Task Force (IRTF) eine von zwei Arbeitsgruppen des Internet Architecture Board (IAB). Ihr Auftrag ist die Entwicklung und Förderung von Internetstandards, insbesondere die der TCP/IP-Familie. Im Gegensatz zur IRTF kümmert sie sich mehr um die kurzfristige Entwicklung des Internets.
Sie ist eine offene, internationale Freiwilligenvereinigung von Netzwerktechnikern, Herstellern und Anwendern, die für Vorschläge zur Standardisierung des Internets zuständig ist. Es existiert keine förmliche Mitgliedschaft oder Mitgliedsvoraussetzung.

Siehe auch: Requests for Comments (RFC)


Nameserver (NS)

Nameserver sind Programme, die Anfragen zum Domänennamensraum beantworten. Man unterscheidet zwischen autoritativen und nicht-autoritativen Nameservern.
Ein autoritativer Nameserver ist verantwortlich für eine Zone. Seine Informationen über diese Zone werden deshalb als gesichert angesehen. Für jede Zone existiert mindestens ein autoritativer Server, der Primary Nameserver. Dieser wird im SOA Resource Record, einer Zonendatei aufgeführt. Aus Redundanz- und Lastverteilungsgründen werden autoritative Nameserver fast immer als Server-Cluster realisiert, wobei die Zonendaten identisch auf einem oder mehreren Secondary Nameservern liegen. Die Synchronisation zwischen Primary und Secondary Nameservern erfolgt per Zonentransfer.

Siehe auch: Domain Name System (DNS), Resource Record (RR)


NS

Siehe "Nameserver"


Programmierschnittstelle

Eine Programmierschnittstelle ist die Schnittstelle, die von einem Betriebssystem oder von einem anderen Softwaresystem weiteren Programmen zur Verfügung gestellt wird. Oft wird dafür die Abkürzung API (für engl. application programming interface, deutsch: Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung) verwendet. Im Gegensatz zu einer Binärschnittstelle (ABI) definiert eine API nur die Verwendung der Schnittstellen auf Quelltextebene.


Registrierungsstelle

Da im Internet jede Domain nur einmal registriert werden kann - sonst wäre die eindeutige Zuordnung zu den IP-Adressen nicht mehr gegeben -, braucht jede Top Level Domain eine zentrale Registrierungsstelle (auch Registry genannt), bei der alle Daten zentral zusammenlaufen. Dies gilt sowohl für die mehr als 240 country code Top Level Domains (kurz ccTLDs) wie .de für Deutschland oder .at für Österreich als auch für allgemeine Endungen wie .com, .net, .org, .biz oder .info, die auch als generische TLDs (gTLDs) bezeichnet werden.

Siehe auch: Domain Name System (DNS), Domainname (Domain), DENIC e.G., Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN)


Registry

Siehe "Registrierungsstelle"


Requests for Comments (RFC)

Die Requests for Comments (kurz RFC; zu deutsch etwa Bitten um Kommentare) sind eine Reihe von technischen und organisatorischen Dokumenten des RFC-Editor zum Internet (ursprünglich ARPANET), die am 7. April 1969 begonnen wurden. Bei der ersten Veröffentlichung noch im ursprünglichen Wortsinne zur Diskussion gestellt, behalten RFC auch dann ihren Namen, wenn sie sich durch allgemeine Akzeptanz und Gebrauch zum Standard entwickelt haben.

Siehe auch: Internet Engineering Task Force (IETF)


Resource Record (RR)

Ein Resource Record ist die kleinste Informationseinheit einer DNS-Zonendatei. Er hat folgende Struktur:


<name> [<ttl>] [<class>] <type> <rdata>

test.example.de. IN A 172.30.0.7
test.example.de. IN TXT "für DNS-Test"
abc 1800 IN MX 10 test.example.de.
dns1 IN NS nameserver.beispiel.com.
7.0.30.172.in-addr.arpa. IN PTR test.example.de.



Siehe auch: Domain Name System (DNS), Nameserver (NS)


Reverse Mapping

Siehe "Rückwärtsauflösung"


RFC

Siehe "Requests for Comments"


Rückwärtsauflösung

In den allermeisten Fällen wird DNS verwendet, um zu einem Domain-Namen die zugehörige IP-Adresse zu ermitteln. Es gibt aber auch die umgekehrte Situation, bei der zu einer vorgegebenen IP-Adresse der Name benötigt wird.

Siehe auch: Domain Name System (DNS), Nameserver (NS), Resource Record (RR)


Secure Socket Layer (SSL)

Siehe "TLS"


Session Initiation Protocol (SIP)

Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein Netzprotokoll zum Aufbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei und mehr Teilnehmern. Das Protokoll wird im RFC 3261 (früher RFC 2543) spezifiziert. In der IP-Telefonie ist das SIP ein häufig angewandtes Protokoll.


Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)

Die Abkürzung SMTP steht für Simple Mail Transfer Protocol (Einfaches E-Mail-Übertragungsverfahren). SMTP ist ein Protokoll der TCP/IP-Protokollfamilie, das den Versand von E-Mails in Computer-Netzwerken regelt. Ein SMTP-Server belegt in der Regel den von der IANA dafür registrierten Port 25.
Ein Benutzer wird zumeist vom Ablauf des SMTP-Protokolls nichts mitbekommen, da dies sein Mailprogramm im Hintergrund für ihn erledigt. Dieses Programm verbindet sich zu einem SMTP-Server (Mail Transfer Agent, MTA), der die Mail zum Empfänger weiterleitet.
SMTP setzt voraus, dass eine Übertragung vom Sender initiiert wird. Deshalb wird es nicht dazu benutzt, eine Mail von einem Server auf den Arbeitsplatzrechner zu übertragen. Dazu werden Post Office Protokolle wie das POP3-Protokoll, das IMAP-Protokoll oder andere verwendet.
Eine typische SMTP-Sitzung zum Versenden einer E-Mail sieht folgendermaßen aus:


> 220 mail.example.com SMTP Foo Mailserver
< HELO mail.example.org
> 250 Ok
< MAIL FROM:
> 250 Ok
< RCPT TO:
> 250 Ok
< DATA
> 354 End data with .
< From:
> To:
< Subject: Testmail
<
> Testmail
< .
> 250 Ok
< QUIT
> 221 Bye



SIP

Siehe "Session Initiation Protocol"


SMTP

Siehe "Simple Mail Transfer Protocol"


tElephone NUmber Mapping (ENUM)

ENUM leitet sich ab von telephone number mapping und steht für ein Protokoll, mit dem Ressourcen aus dem Telekommunikations- und dem Internetbereich verknüpft werden können. Es definiert eine Vorschrift, mit der eine Telefonnummer in eindeutiger Weise auf eine Domain abgebildet wird. Diese Domain kann dann zur Identifizierung unterschiedlicher Kommunikationsdienste herangezogen werden, zum Beispiel Fax, Mobilfunk, Voice Mail Systeme, E-Mail-Adressen, IP-Telefonie-Adressen, Webseiten, GPS-Koordinaten, Anrufumleitungen, oder Unified Messaging.


Transport Layer Security (TLS)

Transport Layer Security (TLS) oder Secure Sockets Layer (SSL) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für Datenübertragungen im Internet. TLS 1.0 und 1.1 sind die standardisierten Weiterentwicklungen von SSL 3.0. Hier wird die Abkürzung SSL für beide Bezeichnungen verwendet.

SSL-Verschlüsselung wird heute vor allem mit HTTPS eingesetzt. Die meisten Webserver unterstützen TLS, viele auch SSLv2 und SSLv3 mit einer Vielzahl von Verschlüsselungsmethoden, fast alle Browser und Server setzen jedoch bevorzugt TLS mit RSA- oder AES-Verschlüsselung ein.

SSL ist ohne eine zertifikatsbasierte Authentisierung problematisch, wenn ein Man-In-The-Middle-Angriff erfolgt: Ist der MITM vor der Übergabe des Schlüssels aktiv, kann er mit beiden Seiten den Schlüssel tauschen und so den gesamten Datenverkehr im Klartext mitschneiden.

In Verbindung mit Virtual Hosts, z.B. mit HTTP, ist es grundsätzlich als Nachteil zu werten, dass pro IP-Adresse nur ein Zertifikat verwendet werden kann, da die eigentlichen Nutzdaten des darüber liegenden Protokolls (und damit der Name des VHosts) zum Zeitpunkt des SSL/TLS Handshakes noch nicht übertragen wurden.

Weitere bekannte Anwendungsfälle für SSL sind SMTP, NNTP, SIP, IMAP, IRC und MBS/IP....


Zone

Siehe "DNS-Zone"





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